Zusammenfassung
Das CCRS hat zusammen mit einer Begleitgruppe mit Vertretern von Novatlantis, SEK/SVIT, Stadt Zürich, VeF und ZKB die Grundlagen für eine Bewertung von Immobilien unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit erarbeitet.
Ein Ansatz für den Einbezug der wertrelevanten Nachhaltigkeitsaspekte bei bestehenden Bewertungsmethoden (ESI® Immobilienbewertung) liegt vor. Der ESI®-Indikator misst das Risiko eines Objektes, aufgrund langfristiger Entwicklungen an Wert zu gewinnen bzw. zu verlieren. Er kann sowohl in gängige Bewertungen einbezogen als auch als eigenständiger Indikator z.B. für strategische Zwecke verwendet werden. Er setzt sich aus fünf Teilindikatoren zusammen.
Um eine Quantifizierung der Folgen langfristiger Veränderungen für den Immobilienwert und damit eine Festlegung der Gewichtungen der Teilindikatoren vorzunehmen, wurde basierend auf dem ESI®-Modell ein risikobasiertes Gewichtungsmodell erstellt. Im nächsten Schritt wurden Risikoschätzungen (Eintretenswahrscheinlichkeit von Veränderungen der exogenen Rahmenbedingungen und Ausmass als Anteil des Immobilienwertes) vorgenommen und von unabhängigen Experten validiert. Die Resultate erlauben es auch die Gewichtung beim Einbezug des ESI®-Indikators in die Bewertung zu quantifizieren. Diese Arbeiten erfolgten im Rahmen des Projektes "Swisswoodhouse - ein Gebäude für die 2000-Watt-Gesellschaft".
Publikationen
Holthausen, Niels, Erika Meins und Peter Christen: Modellentwicklung zur Gewichtung des ESI®-Indikators. CCRS Workingpaper 02/09.
Projektleitung und Kontakte
Dr. Erika Meins,
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Partner
Bundesamt für Energie (BFE) Bundesamt für Umwelt (BAFU) Professur für Nachhaltiges Bauen / IBB / ETH Zürich Ernst Basler und Partner AG Implenia / Reuss Engineering AG Novatlantis pom+Consulting AG Qualicasa Wüest & Partner AG
Projetdauer
Oktober 2008 - Juli 2009
|